Additional Content
Studentische Arbeiten
Abschlussarbeiten
Bin ich ICH?
(Saskia Rienth, Bachelor 2010)
Kein Mensch sagt mehr Beat
(Rafael Jové, Bachelor 2010)
Heldenfällen
(Christian Rottler, Master 2009)
Luxusdiskussion
(Mario Willms, Master 2009)
Frei von Anklage
(Benjamin Giannes, Bachelor 2009)
Narrenvorstellung
(Sylvia Rohr, Bachelor 2009)
ShiMaUma
(Ulf Kietzmann, Bachelor 2009)
Feuerbachstraße 20
(Jan Frederik Vogt, Bachelor 2008)
Hörspiel
Das Radio ist nicht Sibirien
(Rafael Jové, 2011)
Ein Hörspiel darüber, wie man ein Hörspiel macht
(Sarah Bemm, 2010)
Boddah
(Esther Kronberg & Stefanie Heim, 2010)
Robert
(Margarita Leonore Göbel, 2010)
Kip Eulenmeister
(Markus Westphal & Maximilian Netter, 2009)
Die Lichtung
(Stephan Cleef, 2009)
This is your penis: 8--o
And this is your penis on drugs: 8=====O
(Jan Frederik Vogt, 2009)
Wellengang
(Sylvia Rohr, 2009)
Sarajevo verteidigt den Walter
(Haris Sahacic, 2009)
Hörspiele (bis 20min.)
31 mechanische Tiere treten auf
(Julia Vorkefeld, 2011)
KassenSchlagEr
(Alexander Grüner, 2011)
Die Anleitung zum Leben, oder so...
(Alexander Grüner & Maria Wolff, 2010)
Moordunkel
(Maria Antonia Schmidt, 2010)
Still Leben
(Dominique Wollniok, 2010)
Rohstoff Eins
(Deniss Kacs & Sebastian Peter, 2009)
Irgendwann kriegen wir euch alle
(Stefanie Heim & Christof Pilsl, 2009)
Es werde Licht
(Sylvia Rohr, 2008)
Blackout
(Stephan Cleef & Maximilian Netter, 2008)
Feature
Saskia da bist du falsch informiert! Was wirklich passiert 2012
(Saskia Rienth, 2010)
Supra Urbem
(Stephan Cleef & Maximilian Netter, 2010)
Von der Schallplatte zur Festplatte
(Saskia Rienth, 2009)
Feature (bis 20min.)
Identiiität
(Dominique Wollniok, 2010)
Installation, Klangkunst, Performance
Hegemann Copy&Paste
(Julia Vorkefeld & Elena Zieser, 2011)
+50° 36‘ 16.27“, +11° 34‘ 33.45“ Drachenschwanz
(Dominique Wollniok, 2011)
Die eigene Stimme
(Jan-Frederik Vogt & Markus Westphal, 2010)
plug_and_pray
(Jörg Brinkmann, 2009)
Ein Märchen von der Liebe
(Martin Kohlstedt, 2009)
Eins und Eins macht Eins
(Markus Westphal, 2009)
Somnus Sound
(Stephan Cleef, 2009)
Main Content
Moordunkel
Ein Hörspiel von Maria Antonia Schmidt nach einer surrealistischen Kurzgeschichte von Michael Ende
Die Mutter hockt auf dem Tisch und kaut. Schnarchend gebiert sie drei Kinder. Der Knabe ist tot. Der Vater geht in den Stall und betrinkt sich. Draußen geht der Same auf, blüht und verwelkt. Die Kühe kauen wie die Mutter. Die Mutter schnarcht und gebiert weitere Kinder. Der Vater betrinkt sich. Der Same geht auf, blüht und verwelkt.
Diese surrealistische Kurzgeschichte nach Michael Ende hat wenig von der kindlichen Märchenhaftigkeit die wir aus der „Unendlichen Geschichte“ oder „Momo“ her kennen. Ende schrieb neben all seinen bekannten Kindergeschichten auch Kurzgeschichten „für Erwachsene“. Angelehnt an die Zeichnungen seines Vaters Edgar Ende, der als surrealistischer Maler galt, schreibt er in metaphorischen Bildern über das Leben selbst, die Verzweiflung, all die Wunder und lebendigen Absurditäten die es in sich birgt..
„Moordunkel ist das Gesicht der Mutter“ ist eine von 30 Kurzgeschichten aus seinem 1990 beim deutschen Taschenbuch Verlag veröffentlichten Buch „Der Spiegel im Spiegel, ein Labyrinth“.
Inspiriert durch diese Kurzgeschichte entstand das Hörspiel „Moordunkel“ im Sommersemester 2010 am Lehrstuhl für experimentelles Radio an der Bauhaus Universität Weimar. Die Soundebene lässt sich grob in 2 Ebenen unterteilen, die Musikalische und die Narrative. Wobei auch hier nicht immer klare Linien gezogen werden können. Das Cello funktioniert zweispurig, es wird als Musikalisches Instrument eingesetzt, aber auch um gewohnte Klänge auf abstrakter Ebene zu ersetzen, wie etwa Schreie, Presswehen, Schritte, Schnarchen u.s.w..Organische Geräusche wie Kauen, Schlürfen, Spucken und Schnarchen erhalten besondere Aufmerksamkeit um die menschliche Körperlichkeit und deren Vergänglichkeit auf erbärmlich reduzierte, skurrile und gleichzeitig melancholische Weise zu erzählen.
Ein aufs wesentliche reduzierter Kreislauf des Lebens wird hier geschaffen, den Ende am Ende nicht zu öffnen wagt.
Titel: „Moordunkel“
Autor: Michael Ende
Produktion: Maria Antonia Schmidt
Regie: Maria Antonia Schmidt
Sounddesign: Maria Antonia Schmidt
Cello: Elisabeth Fügemann
Piano: Maria Antonia Schmidt
Studiotechnik: Frithjof Rödel
Sprecher: Martin Schink, Maria Antonia Schmidt
Länge: ca. 10min.
Betreuung:
Andreas Feddersen, Mario Weise
Lehrstuhl für experimentelles Radio
Bauhaus Uni Weimar 2010
Content signature
© Fakultät Medien 01.12.2011 / Kontakt / Impressum / Datenschutz / Bemerkung zu dieser Seite
Die Bauhaus-Universität Weimar verwendet Piwik zur Web-Analyse.


