August 2007
Übersicht über die Projekt im August 2007
8 – Digitaler Gebäudebestand als Grundlage für die Planung im Bestand
Neue IT-Werkzeuge für Architekten
Die Planung im Bestand bildet längst einen eigenständigen Tätigkeitsbereich für den praktisch tätigen Architekten. Gegenwärtig ist die Unterstützung der Planung vorrangig auf den Neubau ausgerichtet. An der Professur für Informatik in der Architektur hat man sich mit dem Forschungsprojekt „Digitaler Gebäudebestand als Grundlage für die Planung im Bestand“ die Erarbeitung von Grundlagen zur Unterstützung der architektonischen Planungstätigkeit im Kontext zu bestehender Bausubstanz zum Ziel gesetzt. Dabei sind die Systeme, Methoden und Prozesse der Planung und Bestandserfassung, sowohl aus Anwendersicht als auch aus informationstechnischer Sicht Ausgangspunkt und grundlegender Arbeitsbestandteil.
Das von Professor Dirk Donath geleitete Forschungsvorhaben wird von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) e.V. mit 18.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.
http://infar.architektur.uni-weimar.de/infar/deu/
Kontakt
Professur für Informatik in der Architektur
Prof. Dr.-Ing. Dirk Donath
Tel.: +49 (0) 36 43/58 42 01
Dirk.Donath@archit.uni-weimar.de
9 – picapica.net
Schlechte Zeiten für Plagiate
Die Verwendung von Plagiaten ist im Zeitalter des Internets allgegenwärtig. Dabei ist die Verwendung und Darstellung fremder Ideen als die eigenen alles andere als legitim. Mit dem Projekt picapica.net wurde ein Web-Dienst entwickelt, der Textplagiate automatisch erkennt. Mögliche Originaldokumente werden im Internet gesucht und mit dem verdächtigen Schriftstück verglichen. Mit Hilfe sogenannter „Fingerabdrücke“ werden dabei auch veränderte Passagen erkannt und Hinweise auf Stilbrüche gegeben.
Kontakt
Professur Web-Technologien und Content Management
Prof. Dr. Benno Stein
Tel.: +49(0)3643/58 37 95
Benno.Stein@medien.uni-weimar.de
10 – Bauhaus-Sommerakademie 2007
Die Welt zu Gast in Weimar
Die Bauhaus-Sommerakademie bietet auch in diesem Jahr ein internationales Forum für etwa 400 deutsche und ausländische Studierende und Graduierte. Die Sprechprogramme Deutsch in Weimar und Sprachen fürs Leben sowie Fachprojekte aus dem Profil der Bauhaus-Universität Weimar geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den Erwerb sprachlicher bzw. fachlicher Kenntnisse hinaus zahlreiche Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch. Eingerahmt in ein vielseitiges Kultur- und Begegnungsprogramm entsteht auch in diesem Jahr eine einzigartige Atmosphäre, in der etwa 200 Teilnehmer aus aller Welt und 200 Deutsche miteinander lernen, gemeinsam Neues entdecken und den Blick für andere Kulturen öffnen.
www.uni-weimar.de/sommerakademie
Kontakt
Bauhaus-Sommerakademie
Dipl.-Ing. Daniela Raddi
Tel.: +49 (0) 36 43/58 23 59
daniela.raddi@uni-weimar.de
11 – Klima-Simulationskammer
Klimawandel auf dem Prüfstand
Die Klima-Simulationskammer des F.A. Finger-Instituts für Baustoffkunde (FIB) dient der Untersuchung der Dauerhaftigkeit von Baustoffen, insbesondere von Beton. Wechselnde Klimaeinflüsse werden anhand von Austrocknung, Befeuchtung, Frost- und Tauwechsel sowie Taumitteleinwirkung getestet. Im Zeitraffer werden Baustoffe in der Simulationskammer Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen unterzogen. Gegenwärtig steht die Beurteilung von Beton für Fahrbahndecken und Flugbetriebsflächen auf dem Prüfstand. Hier wird vor allem der Einsatz alkalihaltiger Taumittel untersucht. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch nähere Erkenntnisse zum Einfluss betonschädigender Alkali-Kieselsäure-Reaktionen, die beim Neubau des Flughafens Berlin-Schönefeld berücksichtigt werden können.
http://www.uni-weimar.de/~fib/
Kontakt
Professur für Allgemeine Baustoffkunde
Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Stark
Tel.: +49 (0) 36 43/58 47 62
Jochen.Stark@bauing.uni-weimar.de
13 – Klangfreuden
Aus dem Wunsch nach Würze entsteht der Klang
Mit den akustischen Aspekten des Werkstoffs Porzellan beschäftigt sich die Produktdesignerin Julia Wülfing. In Kooperation mit der Kahla Thüringen Porzellan GmbH entstand dabei eine einzigartige Geschirrkollektion mit dem Namen „Klangfreuden“. Jedes Teil der Kollektion erzeugt während des Gebrauchs Klänge, ohne dass dadurch die Alltagstauglichkeit beeinträchtigt wird. So ist zum Beispiel der Salzstreuer optisch dem Percussioninstrument Maracas nachempfunden. Über eine Öffnung, die mit einem Korken verschlossen ist, wird Salz eingefüllt und während des Gebrauchs in Bewegung gebracht. Je nach Handhabung entsteht dadurch ein ganz eigener Rhythmus. Die Klangfreude-Trinkgefäße, -Karaffen, –Gewürzstreuer und –Untersetzer bringen akustische Unterhaltung an den Tisch: sie werden nicht nur genutzt sondern auch gespielt.
http://www.uni-weimar.de/gestaltung/weblog/
Kontakt
Professur Produktdesign
Prof. Gerrit Babtist
Tel.: +49 (0) 36 43/58 32 18
Gerrit.Babtist@gestaltung. uni-weimar.de
Zuletzt geändert: 17.02.2011
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