Studiengang Werkstoffwissenschaft (auslaufend)
Seit jeher bestimmen Werkstoffe den technischen Fortschritt in unserer Gesellschaft. Das Prinzip aus unterschiedlichen Materialien einen neuen Werkstoff zu konstruieren, der ganz andere Eigenschaften besitzt als die verwendeten Komponenten, ist nicht neu.
Bislang nicht erreichte Gestaltungsspielräume in der Materialforschung ergeben sich heutzutage durch die Möglichkeit, Materie bis in den "Nanometerbereich" erforschen zu können. Erreicht das allgemeine Vorstellungsvermögen bei solchen Dimensionen die Grenze des Begreifbaren,so soll gerade der Studiengang Werkstoffwissenschaften dazu befähigen, diese Grenzen zu überwinden.
Berufsbild
Werkstoffwissenschaftler werden in der Entwicklung, Herstellung und Produktion von Werkstoffen benötigt. Neue Entwicklungen in der Technik setzen die Verfügbarkeit von Werkstoffen mit erweiterten und verbesserten Eigenschaften voraus. Diese Entwicklungen unterliegen dabei stets technischen, ökonomischen aber auch ökologischen Zwängen. Steigende Anforderungen in den Bereichen des Umweltschutzes, des Recyclings, der Sanierung und der Nutzung von Reststoffen, und zwar nicht nur bei der Baustoffproduktion, erweitern das Feld der Werkstoffwissenschaften täglich. Das erfordert breit und universitär ausgebildete Ingenieure, die Schnittstellen in Unternehmen, Instituten und Planungsbüros besetzen.
Neue multifunktionale Materialien und maßgeschneiderte Werkstoffe nehmen heute wie auch zukünftig eine Schlüsserolle bei der Entwicklung neuer Technologien ein.
Ausbildungsziel
Ziel des Studiums ist gegenwärtig die Ausbildung zum Diplomingenieur für Werkstoffwissenschaften.
In Kürze werden im Rahmen des Bolognaprozesses auch der Bachelor of Science und Master of Science für Werkstoffwissenschaften angeboten.
Ein Wechsel innerhalb des Diplom- Studiums in ein Bachelor- bzw. Master-
Studium ist möglich.
Im Studium werden die für die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse und die Zusammenhänge des Faches so vermittelt, dass der Absolvent die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse im Berufsleben anzuwenden.
Der Studiengang wird gemeinsam von den drei Thüringer Universitäten in Weimar, Jena und Ilmenau getragen.
Die Ausbildung in Weimar beinhaltet die Fachgebiete Werkstoff/Baustoffe, Verfahrenstechnik sowie das Recycling von Werk- und Baustoffen.
Perspektiven - Konkret überzeugt!
An dieser Stelle wollen wir Ihnen einige Links geben,die konkret den Bedarf an Werkstoffwissenschaftlern in Industrie und Forschung aufzeigen.
- VDI-Nachrichten
http://www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=volltext&cat=1&id=27465
- Campus-Chances
http://www.campuschances.de/article.php?story=20040421105807334
- Monster - Ingenieurwesen
http://www.inenieur.monster.de/8409_de-De_p1.asp
- Die Welt
http://www.welt.de/data/2005/04/13/690378.html
Tätigkeitsfelder des Absolventen
Steigende Anforderungen des Umweltschutzes, des Recycling, der Sanierung und der Nutzung von Reststoffen bei der Baustoffproduktion erweitern das Feld der Baustoffwissenschaft ständig und erfordern breit ausgebildete Ingenieure, die auch Schnittstellen in Unternehmen, Planungsbüros und Instituten besetzen können.
Einsatzfelder
- Herstellung von Baustoffen einschließlich Fertigungstechnik
- Forschung und Entwicklung auf dem gesamten Baustoffgebiet
- Baustoffprüfung, -zulassung und Qualitätssicherung am Bau
- Bau- und Baustoffberatung
- Bausanierung
- Recycling und Umweltschutz
- Management und Controlling


