Bei der Wahl einer Sanierungsvariante sollen optimierte Lösungen hinsichtlich des Energiebedarfs, der thermischen Behaglichkeit, der materialtechnischen Zwänge und der Nutzeranforderungen gewählt werden. Dadurch kann neben den direkt spürbaren Vorteilen für die Bewohner auch ein namhafter Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen bei der Gebäudesanierung geleistet werden.

Zur energetischen Sanierung von Gebäuden werden wärmetechnische Kenngrößen wie der Wärmedurchgangskoeffizient von Außenbauteilen und der Gesamt­energie­durchlass­grad transparenter Bauteile benötigt. Für Neubaukonstruktionen werden diese Kenngrößen unter stationären Bedingungen messtechnisch bestimmt. Für Bestandsgebäude sind solche Werte häufig nicht bekannt, da keine Dokumentation der verwendeten Materialien und Konstruktionen vorliegt. Als problematisch bei der Bestimmung sind die instationären Randbedingungen (Temperaturen auf beiden Seiten des Bauteils) anzusehen.

Abb. 1: Geometrische und stoffliche Wärmebrücke, Innenansicht

Abb. 2: Deutlich nach außen „durchscheinender“ Heizkörper aufgrund unzureichender Wärmedämmung

Ziel ist die Entwicklung bzw. Optimierung von einfachen und effizienten Messverfahren für Wärmedurchgangskoeffizienten zum baustellengerechten Einsatz bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Dazu werden Temperaturmessungen zur Bestimmung der instationären Randbedingungen und Wärmestrommessungen an der Innen- und Außenseite des Transmissionsbauteils durchgeführt. Erste Messungen wurden bereits unter Laborbedingungen durchgeführt und mit vorhandenen Kennwerten verglichen. Nach Verifikation der Methode sollen Messungen an verschiedenen typischen Bestandsgebäuden durchgeführt werden. Ziel ist die Erstellung einer Datenbank mit Klassifizierung typischer Bauwerke der Region inkl. zu erwartender Wärmedurchgangskoeffizienten, auf die bei der Sanierungsplanung und der Energiebedarfssimulation zurückgegriffen werden kann.

Insbesondere Wärmebrückenverlustkoeffizienten sind für bestehende Gebäude nur schwer zu ermitteln. Hier wird eine Methode entwickelt, anhand von Thermografieaufnahmen Schwachstellen im Wärmeschutz zu quantifizieren und somit in die Nachweisführung aufzunehmen. Dazu werden bei gleichzeitiger Messung der Lufttemperaturen die Oberflächentemperaturen der thermischen Hülle gemessen und der Wärmedurchgang an geometrischen und stofflichen Wärmebrücken rechnerisch bestimmt.

April 2012

Deadline Call for Papers

zur 2. Tagung
Nutzerorientierte Bausanierung

 

März 2012

Präsentation studentischer Ergebnisse des Projekts "Bauschadensanalyse und Sanierung"

 

November 2011

Silbermedaille für Thorsten Thurow und Jörg Braunes
für ihren "vereinfachten Tachymeter" bei der
"iENA 2011" in Nürnberg

 

1. Platz für Franziska Baldy
beim 2. Wissenschaftstag
der Bauhaus-Uni Weimar

 

Kooperationsvertrag mit Gemeinde Ponitz und Förderverein "Renaissanceschloss"

 

September 2011

Präsentation der aktuellen

Forschungsergebnisse

 

Juni 2011

Best Paper Award für Professur Bauphysik

 

Oktober 2010

Abschlussarbeit gewinnt Hochschulpreis

 

September 2010

1. Tagung "nuBau"

erfolgreich durchgeführt

 

August 2010

Bauhaus Summer School

"Nutzerorientierte Bausanierung"

 

April 2010:

Deadline abstracts

 

Februar 2010:

Registrierung für Tagung

freigeschaltet

 

Januar 2010:

Neue Projekt-

homepage online

 

Oktober 2009:

Ankündigung

1. Tagung NuBau