Studienprojekt Bau und Immobilien

Lehrender: Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen

Zeitraum: WS 12/13

SWS: 3

Modul: Projekte

Lehrinhalt (aktuelles Projekt):

Bei dieser Lehrveranstaltung geht es darum, durch eine praxisnahe Projektentwicklung Wissen in diesem Fachbereich zu erarbeiten. Durch die Arbeit im Team und mehrere Präsentationen werden auch die Kompetenzen auf diesen Gebieten gefördert.

Die Projektentwicklung beinhaltet u.a.:

  • Markt- und Standortanalyse,
  • Nutzungskonzeption,
  • Entwurfsdarstellung,
  • Investitionsrechnung.

Einschreibungsmodalitäten und Termine:

Verbindliche Anmeldung für das Projekt ist Di., 16.10.12 (Deadline).

Unterlagen:

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen, Andre Frank-Jungbecker, Anke Schwanck

Prüfungsergebnisse:

Projektentwicklung "Ehem. Krankenhaus Weimar" WS 11/12

Projektentwicklung "Brühl/Gothaer Platz in Erfurt" WS 10/11

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Hinweis:

ab dem WS 2010/11 findet jeweils
im Wintersemester das "Studienprojekt Bau und Immobilien" statt und
im Sommersemester das "Studienprojekt Infrastruktur"!

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 Informationen zu abgeschlossenen Projekten:

 

"Ehemaliges Krankenhaus in Weimar" im Wintersemester 2011/12

Das Flurstück liegt an der Eduard-Rosenthal-Straße 70 in Weimar. Der sich darauf befindende Gebäudekomplex wurde viele Jahre als Krankenhaus genutzt und steht leer, seit 1998 die Inbetriebnahme eines neuen Klinikums an einem anderen Standort erfolgte.
Der Gebäudekomplex ist U-förmig angelegt und besteht im Wesentlichen aus dem Mittelbau und zwei sich anschließenden Flügeln (Ost- und Westflügel). Die Gebäude verfügen jeweils über ein Keller-, zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Der Gebäudekomplex steht leer und ist instandsetzungs- und modernisierungsbedürftig.
Für das zu untersuchende Grundstück existieren derzeit verschiedene Pläne und Interessenten, die aber bislang nicht zur Umsetzung geführt haben. Deshalb sollten durch die Projektteams unabhängig von bisherigen Ansätzen neue Ideen kreiert und zu Projekten entwickelt werden.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Kristin Wellner, Frank Kiesewetter, Anke Schwanck

 

"Brühl  / Gothaer Platz in Erfurt" im Wintersemester 2010/11

Im Rahmen des Masterprojektes führten die Studierden eine Projektentwicklung für eine Liegenschaft der LEG Thüringen in Erfurt am Brühl durch.
Durch die Projektentwicklung soll die Fläche am Gothaer Platz dazu beitragen, den Brühl als attraktiven Stadtteil direkt hinter dem Dom Erfurts zu reaktivieren. Das südwestliche Tor zum Brühl, ca. 2 ha groß im Eigentum der LEG, wird interimsweise als Parkplatz genutzt. Der ursprünglich militärisch genutzte Brühl (ehemalige preußische Garnison und Gewehrfabrik) wandelte in den letzten zwei Jahrhunderten seinen Charakter hin zur reinen industriellen Nutzung. Es entstanden die Telefunken AG und die Olympia-Werke. Die Nutzung als Industriegelände setzte sich nach 1945 mit der Produktion von Schreibmaschinen und Elektrotechnik/Elektronik fort. Ab 1989 wurde begonnen, das  Gebiet zur Stadt zu öffnen. Die studentischen Projektentwicklungen geben jetzt neue Anregungen, wie für diese innerstädtischen Grundstücke eine sinnvolle Mischung unterschiedlicher Nutzungsarten zu realisieren wäre.
Die Studenten sollten wirtschaftlich effiziente Nutzungskonzepte für den Brühl entwickeln und theoretische Konzepte auf die praktische Anwendung transformieren.
Die entwickelten Varianten wurden von 4 Studenten-Gruppen am 3. Februar 2011, vor den Vertretern der LEG, des Stadtplanungsamtes und dem Verein Erfurt-Brühl e.V. in Erfurt präsentiert. Danach bestand Gelegenheit zur Diskussion, die ausgiebig genutzt wurde.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Kristin Wellner, Anke Schwanck, Frank Kiesewetter


"Montessori-Schule Nohra" im Wintersemester 2009/10

Im Rahmen des Projektes wurde für die Montessori-Schule in Nohra eine Projektentwicklung für den Neubau einer integrierten Gesamtschule durchgeführt.
Das zu beplanende Gelände befindet sich nördlich der Erfurter Straße in Nohra und beinhaltet bereits einen Kindergarten und eine Grundschule, die nach dem Montessori-Konzept betrieben werden. Um auch ältere Schüler nach diesem pädagogischen Konzept unterrichten zu können, planen die Investoren einen Neubau auf dem Gelände, der die Anforderungen an eine Ganztagesschule erfüllt und den spezifischen Bedingungen der Montessori-Pädagogik bzw. ähnlicher alternativer Konzepte gerecht wird. Zusätzliche Herausforderungen sind die Berücksichtigung absoluter Barrierefreiheit für den angestrebten Anteil von 20 % Schülern mit besonderen Bedürfnissen sowie die Anbindung des neuen Gebäudes an das bestehende Schulgelände und die dörfliche Infrastruktur.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen; Frank Kiesewetter; Dirk Daube

 

"Altes Rechenzentrum Erfurt" im Wintersemester 2008/09

Der Gebäudekomplex wurde Mitte der 1970er Jahre errichtet und war Standort des ehemaligen VEB Datenverarbeitungs-zentrum Erfurt. Nach 1990 wurde das Objekt teilsaniert und bis vor einigen Jahren vom Thüringer Landesrechenzentrum genutzt. Mittlerweile steht das Objekt leer, einige Räume werden für Archiv- und Lagerzwecke genutzt bzw. vermietet. Die Liegenschaft befindet sich heute im Eigentum der LEG Thüringen, die sich um eine Nachnutzung bzw. Verwertung bemüht. 

Aufgabe für die fünf studentischen Projektgruppen war es, eine nachhaltige Nutzungskonzeption zu entwickeln, bei der die beiden Gebäude erhalten bleiben. Es handelt sich dabei um zweigeschossige Stahlbetonskelettbauten, die über viele Räume ohne natürliche Belichtung verfügen. Die studentischen Nutzungskonzepte reichten von einem Medienforschungszentrum über eine Wohn- und Arbeitsstätte für Behinderte, einem Erlebnismuseum oder der Errichtung einer Sauna- und Wellnesslandschaft bis zu der Idee eines Tuning-Centers, in der die Nutzung durch Einzelhandel und Handwerk mit dem Thema Auto vereint wurden.

Alle Ideen wurden basierend auf einer sorgfältigen Standort- und Marktanalyse
geprüft, ob der Betrieb ausreichend Einnahmen generieren könnte, um das Konzept am Standort umzusetzen. Zudem wurden funktionale Entwürfe und Investitionsrechnungen erstellt. Auch wenn nicht alle Nutzungskonzepte
ohne öffentliche Fördermittel auskommen, geben die Arbeiten der LEG Thüringen als Eigentümer der Liegenschaft viele gute Ideen, um weitere Entscheidungen für die Zukunft der Liegenschaft zu treffen.

Ansprechpartner/Betreuung: Prof. Dr. Ramon Sotelo; Frank Kiesewetter; Anke Schwanck

 

 

"Altes Gut Jena-Zwätzen" im Wintersemester 2007/08

Bei der Immobilie handelt es sich um einen historischen, ortsprägenden Gutskomplex in Jena-Zwätzen, der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Komturei (Verwaltungssitz der geistlichen Ritterorden) genutzt wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte mit Nutzungen als Lehrbetrieb und Lazarett wurde das Anwesen nach dem 2. Weltkrieg landwirtschaftlich genutzt. Nach der politischen Wende wurde das Grundstück der Friedrich-Schiller-Universität Jena zurückübertragen. Diese benötigt die Flächen jedoch nicht für dieweitere universitäre Entwicklung.

Die Studierenden haben im Rahmen des Projektes Nutzungskonzepte u.a. fürhochwertiges Wohnen entwickelt. Damit soll das „Alte Gut“ als attraktiver Mittelpunkt des Ortskerns Zwätzen reaktiviert werden. Ziel war es, mit einem wirtschaftlich fundierten Nutzungskonzept der Universität Jena als Eigentümer der Liegenschaft eine Grundlage für weitere Entscheidungen zugeben. Vor Vertretern der Stadt Jena, Mitgliedern des Ortschaftsrates und anderen interessierten Bürgern aus Jena-Zwätzen stellten die vier studentischen Projekte am 31. Januar 2008 ihre Arbeiten vor. Mit fundierten Markt-, Standort-und Zielgruppenanalysen stehen für die Universität Jena und mögliche Investoren wertvolle Informationen zur Verfügung. Zahlreiche innovative Ansätze für die weitere Entwicklung des Alten Gutes können weiter entwickelt werden.

Ansprechpartner/Betreuung: Prof. Dr. Ramon Sotelo; Frank Kiesewetter; Anke Schwanck

 

 

Zuletzt geändert: 16.05.2012
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