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Fakultät Bauingenieurwesen » Umweltingenieurwissenschaften

Fünfter guter Grund: Leben in Weimar

Weimar ist ein Ort von weltweiter kultureller Bedeutung. Goethe, Schiller, Franz Liszt und Richard Wagner haben hier gelebt und gearbeitet und sind auch heute noch im Stadtbild allgegenwärtig. 1919 wurde das weltberühmte Bauhaus in Weimar gegründet. Die Arbeit der Bauhaus-Künstler ist bis heute in Weimar präsent. Insgesamt 14 Einträge in der UNESCO-Welterbeliste, davon drei zum Bauhaus und elf zum „Klassischen Weimar“, bestätigen die kulturgeschichtliche Bedeutung der Stadt.

Weimar ist auch für Studierende eine äußerst attraktive und lebendige Stadt. Jedes Jahr kommen ca. 3,5 Millionen Besucher hierher, um die Kulturstadt Europas von 1999 zu besichtigen und ihre kulturellen Angebote wahrzunehmen. Das Deutsche Nationaltheater bietet erstklassiges Musiktheater, Schauspiel und Konzerte. Im e-werk werden vor allem unkonventionelle Projekte zeitgenössischer Künstler umgesetzt. Daneben ist die Hochschule für Musik Franz Liszt mit mehr als 260 Aufführungen pro Jahr einer der größten Konzertveranstalter der Stadt. Zahlreiche Museen und Gedenkstätten und das jährliche stattfindende Kunstfest „pèlerinages“ sind als weitere Highlights zu erwähnen. Viele kleinere Galerien und Kulturzentren runden das kulturelle Angebot ab. Aber auch Kinofreunde kommen nicht zu kurz: Weimar verfügt neben einem Multiplexkino und dem Cinemagnum, wo faszinierende 3-D-Filme gezeigt werden, über zwei Programmkinos, die täglich anspruchsvolle Filmkunst bieten.

Mit unzähligen Aktionen tragen die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule für Musik Franz Liszt selber zur Attraktivität Weimars bei. Einige Aktionen sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Stadt geworden: „Backup“ und „Très Courts“ sind zwei Festivals für Film- und Videoproduktionen von europaweiter Bekanntheit, die in enger Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar entstehen. Die Galerie „Eigenheim“ wird von engagierten Studierenden betrieben, um Kunst einen Raum zu geben, die in etablierten Galerien nicht ausgestellt würde. Der Studierendenkonvent (StuKo) beteiligt sich an verschiedenen Projekten wie dem Bioladen „Kontor“, der Zeitschrift „port“, der „Fahrradwerkstatt“ sowie dem universitätseigenen Radiosender „Bauhaus FM“. Der studentische Verein „AKKU“ unterstützt interessante, kreative Ideen Studierender finanziell. Und am 1. Mai kennen alle Studierenden und Einheimischen nur ein Ziel—den Spacekid Headcup, das jährliche Seifenkistenrennen von Studierenden der Bauhaus-Universität.

Auch für sportbegeisterte Studierende hat Weimar einiges zu bieten. Das Sportzentrum der Universität bietet die unterschiedlichsten Sportarten an—von den Klassikern Klettern oder Schwimmen bis zu exotischeren Varianten wie Aikido oder Ultimate-Frisbee. Und wer nach dem Sport ein wenig Erholung benötigt, kann in das selbst verwaltete Studentencafé im Erdgeschoss der Marienstraße 18 (das allgemein M18 genannt wird, offiziell aber s140 heißt) gehen. Dort kann man bei Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato zum Einkaufspreis ab 50 Cent einfach mal entspannen, der Musik lauschen, Leute beobachten oder in einer Zeitschrift blättern.

Ob Wohnheim, Studenten-WG, Alt- oder Neubau—in Weimar ist es nicht schwierig, einen Platz zum Wohnen zu finden. Zimmer in den verschiedenen Wohnheimen kosten zwischen 62 € und 213 € im Monat, je nach Ausstattung und Lage. Was WGs angeht, sind Weimars Vermieter sehr aufgeschlossen. Wohngemeinschaften gibt es viele und in jeder Preisklasse, ob mit Kohleofen, Wintergarten, einem oder sieben Mitbewohnern – alles ist zu haben. Auf der Pinnwand Wohnen findet man ständig freie Zimmer oder Wohnungen. Ausführliche Informationen zum Thema sind hier in einem Überblick zusammengestellt.