Innovation
Eine zuverlässige Beurteilung der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken verlangt Modelle und Methoden, welche sowohl zu Konstruktionsdetails als auch zur Gesamtkonstruktion möglichst präzise Antworten liefern. Die immer komplexeren Bauwerke auf der einen Seite und die Möglichkeiten der numerischen Analyse und Synthese auf der Basis fortschrittlicher computerbasierter Methoden auf der anderen Seite, erfordern zukunftsweisende Ansätze in der Festlegung von Rahmenbedingungen für die Beschreibung und Planung von Bauwerken und für die Beurteilung der Qualität der Planungsergebnisse. Hier existieren nur im geringen Umfang Untersuchungen, die das Gebiet der Analyse und Synthese von Bauwerken, die in ihrer Nutzung generell mit einem hohen Risiko belegt sind, in der notwendigen Weise sowohl qualitativ als auch quantitativ absichern.
Der hier gewählte Ansatz stellt einen signifikanten Schritt auf dem Weg zur Schaffung neuer Grundlagen dar, deren prinzipielle praktische Anwendbarkeit beispielhaft demonstriert wird.
Im Zuge der verstärkt voranschreitenden Globalisierung der Wirtschaftsräume und der Internationalisierung der Großunternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, bereits bei der Ausbildung unserer StudentInnen und DoktorandInnen das globale Denken und Agieren anzuregen und vor allem zu fördern. Zentrale Bedeutung zum Beginn des 21. Jahrhunderts haben dabei die Kompetenz zur Arbeit im internationalen, disziplinübergreifenden Team und eine hoch entwickelte Kommunikationsfähigkeit.
Das Hauptanliegen des beantragten Graduiertenkollegs ist die Entwicklung und Bereitstellung eines integrierten modernen, wissenschaftlichen, interdisziplinären Ausbildungs- und Forschungsprogramms. Die beinhalteten Themenstellungen wenden sich vorrangig an IngenieurInnen und NaturwissenschaftlerInnen. Ziel ist die Kombination der beteiligten Fachgebieteund damit die Entwicklung eines interdisziplinären Programms mit internationalem Ansehen für unsere Graduierten.
