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INTENTIONEN - INTERVENTIONEN - EFFEKTE

Seit Beginn der 1990er Jahre beobachten wir, wie in vielen Städten der Öffentliche Raum verstärkt als Handlungskulisse genutzt wird, um sehr unterschiedliche Ziele zu erreichen. So werden verstärkt Maßnahmen als Antwort auf die Peripherisierung und Privatisierung traditionell städtischer Funktionen durchgeführt, die die Innenstädte als Orte der Freizeit und des Konsums aufwerten. Während das räumliche Umfeld herausgehobener staatlicher oder kultureller Institutionen im Sinne einer gewandelten Repräsentation als öffentliche Sphäre ausgebaut wird, erfolgen auch in entlegenen oder von der Mehrheitsgesellschaft gemiedenen Vierteln Eingriffe in den öffentlichen Raum, die im wesentlichen soziale Integration befördern sollen.

Unter Megastädten werden heute meist großstädtische Räume mit mindestens 10 Mio. Einwohnern verstanden. Großstädte, deren Entwicklungsdynamik die Prognose zulässt, dass sie in den nächsten 10-15 Jahren die 10-Millionen-Einwohner-„Grenze“ erreichen oder sogar überschreiten werden, werden in diesem BMBF-Projekt als „Megastädte von morgen“ bezeichnet.

Diese Definition trifft auf die chinesische Stadt Shenyang zu. Mit einer Einwohnerzahl von 7 Millionen (ungefähr die Hälfte davon leben im eigentlichen Stadtgebiet) ist Shenyang die größte Stadt im Nordosten Chinas und administratives Zentrum der Provinz Liaoning. Großstädte diesen Typs sind gekennzeichnet durch hohe Wachstumsraten, die mit ganz eigenen Herausforderungen zur Erreichung des Ziels nachhaltiger Stadtentwicklung in Zusammenhang stehen.

Nachwuchsforscher für Trainingsprogramm "Urban Governance" gesucht

Die Europäische Kommission fördert im Rahmen des Marie-Curie-Programms mit dem Projekt „Future Urban Research in Europe - FUTURE“ vier Jahre lang die Auseinandersetzung junger WissenschaftlerInnen mit der Europäischen Stadt. Das Projekt wird von fünf europäischen Universitäten betreut, die Gesamtkoordination übernahm Dr. Frank Eckardt, Juniorprofessor an der Fakultät Architektur der Bauhaus-Universität.

Forschungsprojekte - INTERREG IIIB

Heritage and New Media for Sustainable Regional Development (HERMES)

Angesichts der "Osterweiterung" der Europäischen Union am 1. Mai 2004 sowie einer stetig gestiegenen Aufmerksamkeit der EU für Struktur- und Regionalpolitik stellen sich verstärkt zwei Fragen: Wie wird sich die Entwicklung des europäischen Raumes zukünftig gestalten? Und: Welche Möglichkeiten gibt es, auf diesen Entwicklungsprozess derart einzuwirken, dass das in den europäischen Verträgen formulierte Integrationsziel des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts (Kohäsion) erreicht wird? In den vergangenen Jahren sind von der EU verschiedene Strategien und raumordnerische Leitbilder (z. B. EUREK) ausgearbeitet worden, wobei sich tendenziell eine Neuausrichtung regionalpolitischer Maßnahmen abzeichnet: Im Sinne einer ausgewogenen und nachhaltigen Regionalentwicklung sollen neben einer Verbesserung der Infrastruktur verstärkt auch "weiche" Standortfaktoren wie Kultur und Identität einer Region berücksichtigt werden.

ECommerce and Urban Trade

Die Entwicklung der virtuellen Märkte ist in einer Zeit zu beobachten, in welcher der Einzelhandel aufgrund räumlicher Konkurrenzsituationen und veränderten Konsumentenerwartungen nach neuen Profilen sucht. Die Kaufentscheidungen des Einzelnen, welche die Angebotsräumlichkeiten des Einzelhandels bedingen, sind prägend für die Konfiguration einzelner Orte und ihrer Bedeutung für das urbane Leben. Das Kaufverhalten - stark von technologischen und sozialen Veränderungen beeinflusst - ist jedoch einem ständigem Wandel unterworfen.


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