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Frank Eckardt
Eine periphere Gesellschaft.
Regionalentwicklung zwischen
Erfurt und Weimar
316 Seiten, Pb, Tectum Verlag, 2002
ISBN 3-8288-8438-5
Die Stadt platzt aus allen
Nähten, greift wie eine Krake in das Umland aus.
Suburbanisiert, zersiedelt ist die Landschaft vor den
Stadttoren. Die Machtverhältnisse, wie sie in der
planungsweisenden Theorie der zentralen Orte dargestellt
werden, stimmen nicht mehr. Welche Zentralität besitzt
die Stadt noch, wenn sich außerhalb und ohne Bezug
zu ihr das Leben der Mehrheit der Menschen abspielt? Die
vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen einer Gouvernementalitätsanalyse,
welche Bedeutung Lebensstile und politisch-administrative
Diskurse über die "Stadt" und das "Land"
heute noch im Zeitalter weltweiter Verstädterung
haben. Am Beispiel der Region Weimar-Erfurt wird auf der
Grundlage einer empirischen Untersuchung verdeutlicht,
wie ein von der doppelten Transformation gekennzeichneter
Raum eine periphere Gesellschaft hervorbringt.
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