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Le Ponte d'Avignon / ergebnisse
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Le Ponte d'Avignon

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 28. Mär 2006 20:17

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Cathleen Wollenhaupt


Dieses Spiel leitet sich in seinem Grundkonzept, ähnlich wie "Glück Auf!", von Spielen wie Trans Amerika ab. Es gilt, zufällig verteilte Punkte auf dem Spielbrett möglichst schnell und geschickt miteinander zu verbinden. Der ganz eigene Charakter von "Ponte d'Avignon" entsteht aber durch die besonders große Freiheit, die dem einzelnen Spieler dabei gelassen wird. In ihrem Design-Tagebuch dokumentiert die Autorin, wie unterschiedlich sich dabei die Ergebnisse ausnehmen, je nachdem, wie stark ein Spieler z.B. ästhetischen Anspruch gegen reines Gewinnen wichtet, oder wie risikobereit die einzelnen Spieler handeln.
Lobenswert ist der Entwicklungsprozeß dieses Projektes. Unter anderem von Anregungen aus Spieletests mit unabhängigen "Versuchspersonen" ausgehend, erarbeitete die Autorin diszipliniert und kontinuierlich immer wieder neue Varianten, und verbesserte dabei sowohl das Spielmaterial als auch die Regeln. Da die Spieler sehr große kreative Freiheiten haben, war die genaue Gestaltung der Spielelemente besonders wichtig. Da diese im Prinzip einfache Quader sind, bezog sich deren Optimierung im Besonderen auf die Proportionierung. So entwickelte sich die Form der Bausteine nach und nach von recht heterogen proportionierten zu eher langgestreckten, einem inneren Modul folgenden Prismen, woraus sich schließlich ein einheitlicheres, fast sedimentschichtenartiges Gesamtbild der Spielresultate ergibt.
Die bewußte Reflexion über die Zusammenhänge von Einzelelementen, Regeln und der letztlich entstehenden Gestalt läßt sich gut anhand einiger "Spezialregeln" nachvollziehen. So wird spielerisches Handeln, das ästhetisch wertvollere Resultate erzielt, geschickt motiviert. Gelingt es z.B. mehrere Felder mit einer Konstruktion zu überspannen, wird dies mit zusätzlichen Bausteinen belohnt, die dem Spieler einen Vorteil gegenüber anderen mit eher pragmatischer Spielweise verschaffen.
Ähnlich wie mit "Via Regia", liegt hier ein Spielentwurf vor, der mehr zu bieten hat, als es anhand des Materials zunächst den Anschein hat.

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