Professuren Darstellungsmethodik / Bauformenlehre, Ein Weg zur Architektur, WS 00/01


Raum definiert sich durch seine Begrenzungen,- Flächen, deren Lage durch drei Koordinaten bestimmt sind.

Ausgehend von zwei gegebenen Markierungen auf einer waagerechten Fläche soll eine Raumfolge im Maßstab 1:50 entwickelt werden, die sich im Wesentlichen aus den zwei Raumtypen Ortraum und Wegraum aufbaut.

Die entstehenden Räume weisen unterschiedliche Eigenschaften auf, die bei einer gedachten Bewegung durch diese hindurch erlebbar werden. Die Räume sind in ihrer Maßstäblichkeit auf den Menschen bezogen.
Der Charakter des Raumes wird in erster Linie durch seine Geometrie, sowie durch das Maß seiner Geschlossenheit geprägt.

Zu untersuchen ist, wie(in welchern Schritten) sich der Charakter der Räume in der Spanne zwischen den polar aufzufassenden Räumen
verändert:

Gestaltungsmittel: Baukasten Beispielvorgebe: aus 4 DinA 4-Pappen ist ein Bausystem aus 5 verschiedenen Elemente-
typen zu je 10 Stück rechteckiger zweischaliger Pappscheiben zu fertigen (Raster: 1 cm x 1 cm).
senkrecht auf die Grundplatte gestellt bilden sie Wände unterschiedliche Stärke

Öffnungen tauchen als Fugen und "fehlende" bzw. "negative" Wände auf.
Einmal darf sich des Bodenniveaus ändern.
Eimal soll es einen oberen Abschluß geben.
Es gibt einen Ein- bzw. Ausgang.

Leistungen: Präsentationsmodell (mit Mensch als Maßstab) Grundfläche: 21 cm x 60 cm (2x DIN A4), darauf Raster: 1 cm x 1 cm
Axonometrie aus dem Grundriß entwickelt (Militärperspektive) mit Schattenwurf
Entwurfsskizzen

L. Mies van der Rohe Peter Eisenman Skizzen Layout Grundriß 1 Grundriß 2 Grundriß 3
Wandbaukasten Militärperspektive Entwurfsmodell 1 Entwurfsmodell 2 Schatten in Axonom. Schatten in Perspekt. Schatten in Grundriss