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Dr.-Ing. Norbert Korrek
w 2 S
Architekturtheorie II
Tschechischer Kubismus
Inhalt

Im frühen 20. Jahrhundert wird Prag, eine der bedeutendsten und größten mitteleuropäischen Metropolen, neben Paris zum zweiten Zentrum des Kubismus, wo "kubistische Häuser und Wohnungen mit kubistischen Einrichtungen gebaut wurden. Ihre Bewohner konnten aus kubistischen Tassen Kaffee trinken, ihre Blumen in kubistische Vasen stellen, die Zeit an kubistischen Uhren ablesen, mit kubistischen Lampen leuchten und Bücher mit einer kubistischen Typographie lesen." Die Periode des Kubismus dauerte in Prag von etwa 1909 bis 1925, dennoch blieb sie innerhalb der europäischen Architekturgeschichte nur eine Episode. Dies lag sicher auch an den nie aufgegebenen Traditionalismen, denen sich bedeutende kubistische Architekten wie Josef Chochol, Josef Gocar oder Pavel Janak nach der Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie überraschend zuwandten. Wir wollen die tschechische kubistische Architektur nicht nur als innovativen Beitrag zur Avantgarde in die Historismuskritik nach 1900 einordnen, sondern auch innerhalb der bereits länger andauernden Auseinandersetzung mit dem gotischen und barocken Bauerbe der Stadt Prag untersuchen.

Prüfungsart Referat mit schriftlicher Ausarbeitung und Teilnahme an der Exkursion
Zielgruppe Studiengang Architektur, Grundstudium
Zeit/Ort
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  [home] [search] [up]   letzte Änderung: Mittwoch, 19 Januar, 2005 14:00 durch Kohlhaas & Kohlhaas