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Lightweight

Wir bauen den Illumaten

Nietzsches Gartenhaus

Bauen mit Pappe

Screenhaus.SOLAR

New Schools

solar power plant

Brücke

Aussichtsturm

the LIGHT

MYKO

Die Kunst der Falte

leuchtTURM

Membrane

Lightweight - Ein Leichtgewicht ganz groß

Zwei Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar gewinnen mit der Entwicklung eines modularen Membransystems den Stuttgarter Leichtbaupreis 2011.

Ihren preisgekrönten Pavillon „Lightweight“ entwickelten die beiden Absolventen Marcel Ebert und Alexander Hollberg im Rahmen ihrer Masterarbeit letztes Sommersemester 2011 an der Professur Entwerfen und Tragwerkskonstruktion bei Prof. Rainer Gumpp sowie an der Professur Tragwerkslehre unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Ruth und erhielten dafür nun im März 2012 den Stuttgarter Leichtbaupreis 2011.

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Fotogalerie Pressemitteilung der Bauhaus-Universität Weimar

Lightweight



Wir bauen den Illumaten

Der Illumat ist eine Zeichenmaschine, die jeden Wunsch in wenigen Minuten erfüllt und als handgezeichnete Illustration unter Volk bringt.
Der Illumat existiert seit 2007 und tritt auf verschiedenen Events auf (Luzern, Dresden, Weimar).

Der Illumat soll im Sommersemester 2011 von den Studenten entwickelt, detailliert und im Maßstab 1 : 1 umgesetzt werden. Dabei sollen die Entwurfserfahrungen aus dem Wintersemester 2010/11 in die Diskussion mit einbezogen werden. Die vom Betreuerteam des Illumaten geforderte leichte Transportierbarkeit, sowie die Verwendbarkeit des Illumaten im Aussenraum erfordern ein diszipliniertes gewichts- und flächenorientiertes Entwerfen.

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Den Entwurfs- und Aufbauprozess wird in einem Blog dokumentiert:

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Wir bauen den illumaten



Nietzsches Gartenhaus

Ein nachhaltiges Bauwerk als temporäre Gedankenwelt

Im Sommer 2010 wurde auf einem freien Grundstück nördlich des Kolleg Friedrich Nietzsche in Weimar ein temporärer Gesprächs- und Veranstaltungspavillon von Studenten der Bauhaus-Universität und ihren Betreuern entworfen, projektiert und errichtet. Das Gebäude bezieht sich in seiner dreieckigen Form auf die drei Hauptthemen des Entwurfes - den Gesprächsgast, die Gedankenwelt Friedrich Nietzsches und den Ort Weimar. Jedem dieser drei Einflüsse ist ein Eingangsportal gewidmet. Die Konstruktion ist ökonomisch, leicht und ökologisch. Die Konstruktion besteht aus Wand- und Dachelementen aus Holzrahmen, die mit einen Dreiecksrost aus gesteckter Wabenpappe gefüllt werden. Darauf wird eine Folie aufgebracht, die einen wasserdichten Abschluss der Fassade herstellt.

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Nietzsches Gartenhaus



Bauen mit Pappe

Ein neu entwickelter universeller Werkstoff aus Zellulose wird als bauliche Grundlage für den Entwurf verwendet. Eine multifunktionale Wand soll mit Hilfe dieses innovativen Wabenmaterials mit besonderen bauphysikalischen und konstruktiven Eigenschaften entworfen werden. Die entwickelten Fügungsdetails und besondere Formansprüche sollen dazu führen ein Modell im Maßstab 1 : 1 errichten zu können. Aufgrund der guten Verarbeitbarkeit der Hochleistungswabe erscheinen auch weitere Einsatzmöglichkeiten, vor allem im energieeffizienten Bauen, als denkbar. Das Semester wird neben der konsequenten Entwurfsbearbeitung vor allem durch experimentelle Materialversuche geprägt. Die entworfenen und gebauten Modelle wurden in einer Ausstellung präsentiert.

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Bauen mit Pappe



Screenhaus.SOLAR

Das „Screenhaus.SOLAR“, ein mit modernster Solartechnik betriebenes Kino soll demonstrieren, wie sich Architektur und Bauingenieurwesen dem Thema erneuerbare Energien stellen und weltweit funktionierende sowie Ressourcen schonende Lösungen anbieten können. Mit hohen gestalterischen Ansprüchen (klimaneutral und einfache Errichtung aus nachwachsenden Materialien, anspruchsvolles Design, gesamtheitlicher Entwurfsprozess)  entwarf und baute ein Studententeam um die Professoren Jürgen Ruth und Rainer Gumpp der Fakultät Architektur das temporäre Gebäude.
Die Hülle des 13 Meter langen Bauwerks hat die ebenso flexible wie stabile Form eines Hyperboloids, zweier an den Spitzen miteinander verschmelzender Kegel. Um diese Form zu erreichen, werden Holzstreben so angeordnet und punktuell miteinander verbunden, dass sie eine belastbare Wabenkonstruktion bilden. Der eigentliche Clou des Screenhaus.SOLAR und Namensgeber sind jedoch die flexiblen Photovoltaikmodule, die auf die Wabenkonstruktion aufgebracht sind. Anders als starre Photovoltaik-Elemente passen sich diese Solarzellen der neuesten Generation an die gewölbte Gebäudeform an und umschließen es wie ein „Kleid“.
Gesponsert wurden die Photovoltaik-Einheiten von Centrosolar in Paderborn. Diese „Solarhülle“ liefert den für die Filmabende notwendigen Strom. Zur Jahresausstellung der Universität im Juli 2009 wurde das „Screenhaus.SOLAR“ eröffnet.

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Screenhaus.SOLAR



New Schools for Seismic Areas

Im Rahmen des Semesterentwurfes sollen für den Standort Zentralchina, einem stark erdbebengefährdeten Gebiet, Musterschulgebäude entworfen werden. Diese sollen in respektvoller Weise die traditionellen Vorstellungen Chinas von einem Schulcampus mit zeitgemäßen Ansätzen neu interpretieren und insgesamt betrachtet dazu beitragen, den durch Naturkatastrophen in dieser Region verursachten Verlust an Schulbauten möglichst schnell auszugleichen. Die Anforderungen an das spezielle Raumprogramm von chinesischen Ganztagsschulen mit Klassen-, Gruppen- und Schlafräumen, Aula, Sporthalle, Mensa etc. sind dabei zu beachten.
Die Bauwerke müssen hinsichtlich Form und Konstruktion so gestaltet sein, dass sie einem mittleren Erdbeben sicher standhalten. Durch die Entwicklung einer effizienten Technologie sollen die Bauwerke gleichzeitig ressourcenschonend sein und eine kurze Bauzeit ermöglichen. Hinsichtlich der Materialwahl gibt es keine konkrete Vorgabe, es erscheint allerdings sinnvoll hierbei Überlegungen hinsichtlich der Verfügbarkeit anzustellen.

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New Schools for Seismic Areas



solar power plant

Im Sommersemester 2008 wurden von Architektur- und Bauingenieurstudenten ein Aufwindkraftwerk in kleinerem Maßstab an der Bauhaus-Universität Weimar geplant und realisiert werden. Die Studentengruppen sollten aus der großen angebotenen Materialvielfalt eine entsprechende Auswahl treffen, die einerseits aus Nachhaltigkeits- als auch aus Nutzungsgründen bestimmte Anforderungen erfüllt. Die tatsächliche Produktion von „Strom“ war Ausgangspunkt der Überlegungen. Gleichzeitig sollten sich die Studenten mit bereits realisierten Bauwerken wie auch der bestehenden Theorie und verschiedenartigen Windsystemen auseinandersetzen und diese auch im Vorfeld bewerten. Verschiedenartige Rotorsysteme mussten untersucht und für die Bauhaus-Universität Weimar geeignetes Modell gefunden werden.

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Brücke "Über die Lahn"

Das Projekt „Über die Lahn“ suchte nach Lösungen für eine ca. 50m lange Fuß- und Radwegebrücke, welche die Gießener Nordstadt mit der Weststadt verbindet. In einem landschaftlich gleichermaßen hochwertigen wie sensiblen Bereich der Lahnauen galt es, eine Konstruktion zu finden, die entsprechend feinfühlig auf die Situation reagiert. Im betreffenden Bereich der Lahn verkehren ausschließlich Sportboote. Es muss gewährleistet sein, dass der Sportbootverkehr auf der Lahn weiterhin reibungslos funktioniert. Die Brücke muss eine Distanz von 50m frei überspannen können und eine Durchfahrtshöhe von 2 m gewährleisten. Ein existierender Höhenunterschied der beiden Anschlusspunkte von ca. 2,50 m sollte mittels geeigneter Maßnahmen (Rampe, Aufzug, etc.) überwunden werden, sodass Radfahrer und Rollstuhlfahrer ein barrierefreier Übergang ermöglicht wird. Für die Breite der Brücke wird ein Maß von 3-4 Metern vorgegeben. Die Umsetzbarkeit der entwurflichen Gedanken, auch vor dem Hintergrund finanzieller Schwierigkeiten der Kommune, war wesentlicher Bestandteil der Entwurfsaufgabe.

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Über die Lahn



Aussichtsturm "Auf den Klettwitzer Höhen"

Die Landschaft westlich von Klettwitz wird durch 4 Windparks mit insgesamt 57 Windkraftanlagen geprägt. Eine dieser Anlage ist abgebrannt, so dass die Gondel und das oberste Turmsegment abgebaut wurden. Da das Fundament aus wirtschaftlichen Gründen für eine neue Anlage benötigt wird, müssen die übrigen Turmsegmente rückgebaut werden. Diese werden nun als Basis für eine Aussichtsplattform umgenutzt.
In Kooperation mit dem Beratungs- und Planungsunternehmen AIG GmbH Beraten & Planen und der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land GmbH wurden konstruktive, gestalterisch ansprechende sowie funktionell hochwertige Lösungen für einen Aussichtspunkt in der Region Klettwitz erarbeitet.

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Aussichtsturm



the LIGHT

„das fest“ in Karlsruhe ist eines der größten Musikfestivals in Deutschland mit jährlich mehr als 200.000 Besuchern. In enger Abstimmung mit den Organisatoren sind für die Veranstaltung Nutzbauten, Überdachungen und Pavillons zu entwerfen. Im SS 2005 wurde mit Unterstützung der Feuerwehr Bruchsal ein „aufgepumpter“ freistehender Turm aus Feuerwehrschläuchen errichtet.

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MYKO

Im Rahmen der FOMEKK arbeitet ein interdisziplinäres Team von Architekten und Bauingenieuren mit Faserverstärkten Kunststoffen (FVK) als tragendem, aber auch sichtbarem, gestalten-dem Material. Hierzu dient auf der einen Seite die Entwicklung von Bauweisen und konstruktiven Details, die das Potential des Materials ausnutzen und es dadurch konkurrenzfähig machen. Modulare Bauweisen, funktionale Integration und rationelle Verbindungen sind Schwerpunkte. Gleichrangig gilt es auf der anderen Seite, eine Gestaltung der Bauteile zu finden, die der Herstellungstechnik zwar gerecht wird, aber dem negativen Image von Kunststoffen entgegen wirkt. MYKO bietet Platz für ca. 4 Personen. Die neu entwickelten Anschlüsse unterstützen den schnellen Aufbau. Es entsteht ein kleines Kino, ein Informationsstand oder auch ein Ruheraum.

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Die Kunst der Falte

Das Unternehmen „HeidelbergCement“ förderte die Planung und Realisierung einer Bühnenüberdachung für die 10. Betonkanu-Regatta im Juni 2005 auf dem Neckar in Heidelberg. Als Tragkonstruktion wurde von den beteiligten Professuren ein Betonfaltentragwerk ausgewählt. Dafür hat das Seminar „Die Kunst der Falte“ ab dem WS 2004/2005 die Möglichkeit geboten, schon als Studierender ein außergewöhnliches Tragwerk zu entwerfen, zu konstruieren und tatsächlich zu bauen. Dieses Projekt bot eine Plattform für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen und ist hervorragend geeignet gewesen, die Integration zwischen werdenden Fachleuten verschiedener Spezialisierungen zu trainieren.

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Die Kunst der Falte



leuchtTURM

Inspiriert von der Beleuchtung im Direktorenzimmer des ehemaligen Bauhauses Weimar wurde aus einer Tensegrity-Struktur eine zeitgemäße Leuchtenskulptur entwickelt. Gestalt prägendes Hauptmerkmal sind die durch ein kontinuierliches Netz von Zugelementen verbundenen diskontinuierlichen Druckelemente. Die Vorspannung der Zugelemente sichert das ‚innere Gleichgewicht’. Der Turm entwickelt sich aus drei übereinander gestapelten sogenannten ‚Twist Units’. Diese bilden das einfachste räumliche Tensegrity-Modul, bestehend aus drei Stäben und neun Seilen. Der Turm widerspiegelt die Balance aus Geometrie, Stabbeanspruchung, Standsicherheit und dem Streben nach maximaler Höhe. Bei einem Gewicht von weniger als 5 kg erreicht der Turm eine Höhe von zirka 3,30 m.

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leuchtTURM



Membrane

Es sollte ein "Zeltpavillon" für 50 bis 100 Besucher entworfen und berechnet werden. Dieser Pavillon war als temporärer Bau mit einer Standzeit von ca. 4 Wochen zu konzipieren und sollte für kulturelle Veranstaltungen (z. B. Kleinkunst, Ausstellungen, Konzerte, Radio) bzw. gastronomischen Betrieb nutzbar sein. Die Problematik der Findung materialgerechter Formen stand im Vordergrund. Für den Entwurf wurden der Platz vor dem Hauptgebäude der Bauhaus-Universität und die touristisch günstig gelegene Wiese am Frauenplan - schräg gegenüber dem Goethehaus - zur Auswahl gestellt. Die Entwurfsaufgabe war in Gruppen von je einem Studenten der Architektur und des Bauingenieurwesens kooperativ zu lösen.

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