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Bilder
- dicht zusammengepackt und transportbereit in Lieferwagen. Ein Bilderberg
- eine Flut von Abbildern. Etwa ein weiterer Container im Endlager einer
rotierenden Bilderindustrie? Und auf den Bildern? Personen - und zwar immer
wieder die selben! 7 Studenten der Bauhaus-Universitaet Weimar haben in
den vergangenen zwei Semestern diese 14 Personen aus ihrem Umkreis potraetiert.
Betreut wurde das Projekt von Professor Hermann Stamm. Ausgangspunkt war
die zunehmende Ohnmacht vor einer beliebigen, unverantwortlichen Bildproduktion.
Trotz aller formalen Befreiung haftet dem fotografischen Medium immer noch
der Glaube an, Wirklichkeit ließe sich so, wie wir sie empfinden, wahrheitsgetreu
im Foto festhalten. Aber wieviel Wirklichkeit bleibt, wenn alles was wir
sehen, am schon Gesehenen gemessen und ueberprueft wird? Beim Portraet allerdings
ist die Arbeit des Fotografen nach wie vor der intersubjektiven Begegnung
verpflichtet. Aber die vielfaeltigen verschiedenen Handschriften und Arbeitsweisen
der Fotografen machen schnell sichtbar, wie aussichtslos der Anspruch eines
wahren Bilds ist. Aber ploetzlich in der Zusammenstellung und Gegenueberstellung
der Portraetreihen legen die Einzelbilder ihre ausschliessliches Geltungsbeduerfnis
ab, um die Konturen ihrer Vorlage -naemlich eines menschlichen Gegenuebers-
herauszustreichen. Am Ende bleibt nicht das Abbild sondern der Mensch
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