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  jens bank/ christiane wöhler/ markus schlaffke/ lars nagler/ maik peters/ franziska klose/ janine schlimpert/ felicia nitzsche
ausstellung Bilder - dicht zusammengepackt und transportbereit in Lieferwagen. Ein Bilderberg - eine Flut von Abbildern. Etwa ein weiterer Container im Endlager einer rotierenden Bilderindustrie? Und auf den Bildern? Personen - und zwar immer wieder die selben! 7 Studenten der Bauhaus-Universitaet Weimar haben in den vergangenen zwei Semestern diese 14 Personen aus ihrem Umkreis potraetiert. Betreut wurde das Projekt von Professor Hermann Stamm. Ausgangspunkt war die zunehmende Ohnmacht vor einer beliebigen, unverantwortlichen Bildproduktion. Trotz aller formalen Befreiung haftet dem fotografischen Medium immer noch der Glaube an, Wirklichkeit ließe sich so, wie wir sie empfinden, wahrheitsgetreu im Foto festhalten. Aber wieviel Wirklichkeit bleibt, wenn alles was wir sehen, am schon Gesehenen gemessen und ueberprueft wird? Beim Portraet allerdings ist die Arbeit des Fotografen nach wie vor der intersubjektiven Begegnung verpflichtet. Aber die vielfaeltigen verschiedenen Handschriften und Arbeitsweisen der Fotografen machen schnell sichtbar, wie aussichtslos der Anspruch eines wahren Bilds ist. Aber ploetzlich in der Zusammenstellung und Gegenueberstellung der Portraetreihen legen die Einzelbilder ihre ausschliessliches Geltungsbeduerfnis ab, um die Konturen ihrer Vorlage -naemlich eines menschlichen Gegenuebers- herauszustreichen. Am Ende bleibt nicht das Abbild sondern der Mensch