im Auftrag des Betreibers (Haberland/Lange GbR)
gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück
Kurzbeschreibung
Am historischen Mühlenstandort in Jägersdorf wurde 1992 begonnen, eine neue Wasserkraftanlage zu errichten. Beim Bau der Anlage wurden insbesondere ökologische Aspekte berücksichtigt. Ein wesentlicher Bestandteil des ökologischen Ausbaus war die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Saale für die Gewässerfauna. Sowohl am Saalewehr als auch an der Wasserkraftanlage war seit der Errichtung der Staustufe die Passierbarkeit für Fische und Wirbellose unterbrochen. Durch die Errichtung von Fischaufstiegs-anlagen soll die lineare Durchgängigkeit wiederhergestellt werden.
Im Rahmen eines Gestaltungsentwurfes zum naturnahen Ausbau der Wasserkraftanlage
(WKA) von der Gesamthochschule Kassel wurde die Errichtung einer Fischaufstiegsanlage
am Saalewehr in Form eines Umgehungsgerinnes vorgeschlagen. An der WKA
(in der Mühllache) war aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse
keine Fischaufstiegsanlage vorgesehen.
Bei einer erweiterten Sitzung des projektbegleitenden Beirates am 25.02.1997
in Jägersdorf wurde das Hydrolabor Schleusingen gebeten, eine Konzeption
zur Errichtung eines Umgehungsgerinnes am Saalewehr zu erarbeiten.
Angaben zum Umgehungsgerinne
Bauweise: