Bauhaus-Universität Weimar

F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde

Startseite Englisch


Das Institut

Seit über 50 Jahren ist Weimar ein Zentrum von Baustoffforschung und -lehre in Deutschland. Nestor von Lehre und Forschung an der heutigen Bauhaus-Universität Weimar war der  Friedrich August FingerBauingenieur Friedrich August Finger, der 1944 zum Professor für "Baustoffkunde, Ingenieurbau und Statik" an die damalige Hochschule berufen wurde. Mit Beginn seiner Tätigkeit in Weimar begann F.A. Finger zielstrebig ein Lehrgebiet unter neuartigen, zusammenfassenden Gesichtspunkten aufzubauen - ein Lehrgebiet für Baustoffe, das der Ausgangspunkt für das heutige "F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde" (FIB) an der Bauhaus-Universität wurde.
Es ist dem Wirken F.A. Fingers zu verdanken, daß 1953 an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar eine Fakultät für Baustoffkunde und Baustofftechnologie gegründet wurde. An dieser bisher beispiellosen Fakultät wurden bis zur Schließung der Fakultät im Jahre 1991 rund 3000 Diplomingenieure für das Fachgebiet Baustoffe ausgebildet und etwa 350 Dissertationen verteidigt.
Baustofflehre und Baustoffforschung an der Bauhaus-Universität werden heute vom "F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde" vertreten. Das Institut wurde 1995 gegründet und umfaßt als größtes Institut der Universität mehr als 60 Mitarbeiter Der Drittmittelforschungsetat liegt bei etwa 1,8 Mio Euro je Jahr.
Gründer des Institutes ist Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Stark.
Am 1. November 2009 trat Prof. Dr.-Ing. Horst-Michael Ludwig als Professor für Werkstoffe des Bauens in das Institut ein und leitet dieses nach der Emeritierung von Prof. Stark ab dem 1. April 2010.


Der Direktor des FIB

Prof. Dr.-Ing. Horst-Michael Ludwig, Professor für Werkstoffe des Bauens
1962: geboren in Weimar/Thüringen, verwitwet, 2 Kinder Horst-Michael Ludwig
1984 bis 1989: Studium Baustoffverfahrenstechnik an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) Weimar
Diplom: Optimierung der anwendungstechnischen Eigenschaften eines Hüttenzementes
1989 bis 1996: Wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät Bauingenieurwesen - Lehrstuhl Baustoffkunde - der HAB Weimar
1996: Promotion in Weimar zum Dr.-Ing. über die Rolle von Phasenumwandlungen bei der Frost- und Frost-Tausalz-Belastung von Beton
1996 bis 2008: Leitender Angestellter bei der Schwenk Zement KG
Gesamtlaborleiter (Zement- und Betonlabor) des Zementwerkes Karlstadt
Hauptverantwortlicher für die Zementüberwachung und die Zementanwendung im Beton
2001 bis 2008: Leiter der Forschung und Entwicklung der gesamten Schwenkgruppe
verantwortlich für die Betreuung und Koordination der F+E-Projekte und den Kontakt zu den Partnern aus dem Industrie-und Hochschulbereich
Betreuung verschiedener Praktikums- Diplom- und Doktorarbeiten
2002 bis 2008: Geschäftsführer der ZEMBET Entwicklungsgesellschaft mbH (gemeinsame Forschungsgesellschaft mit der BASF AG).
Die Gesellschaft beschäftigt sich im Grundsatz mit der Erforschung und Optimierung des Zusammenwirkens von organischen Stoffen mit zementären Baustoffen
2008 bis 2009: Head of Research/Development and Innovation bei der HeidelbergCement AG
verantwortlich für die Betreuung und Koordination der F+E-Aktivitäten der HC-Group weltweit
1996: Readymix Förderpreis Beton
Fachgremien:
  • 1991 bis 1995
    RILEM TC 1127 "Prüfung des Frost-Tausalzwiderstandes von Beton"
  • 1996 bis 2000
    Brite Euram "Duracrete" zur Dauerhaftigkeitsbemesssung von Betonbauteilen
  • 1999 bis 2009
    Mitglied im Ausschuss Zementchemie des VDZ, 2005 bis 2009 Obmann des Ausschusses
  • 2003 bis 2009
    Mitglied des Forschungsbeirates der Zementchemie des VDZ, Initiierung und Betreuung von AiF- und BMBF-Vorhaben
  • 2003 bis 2009
    Mitglied im NA-Bau des Deutschen Institutes für Normung e.V.
  • 2005 bis 2009
    Mitglied des Koordinierungsausschusses von Zementchemie und Bauchemie
  • 2008 bis 2009
    Mitglied des Industrial Advisory Board des europäischen Nanocem-Konsortiums
<
nach oben   zurück letzte Änderung am 09.05.2011 / Verantwortlich: FIB-pagemaster