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Neuigkeiten

Neu am FIB
Die Arbeitsgruppen Partikeltechnologie und Recycling
Nach dem Ausscheiden von Frau Professor Müller aus dem aktiven Hochschuldienst wird die von ihr bisher geleitete
Professur "Aufbereitung von Baustoffen und Wiederverwertung" ab April 2011 als neue Arbeitsgruppen Partikeltechnologie und Recycling Bestandteil des FIB:
Hier finden Sie die Übersicht
zu den neuen Arbeitsgruppen
Verstärkung im Team Putze und Mörtel
Im Januar 2011 begann Herr Dipl.-Ing. Andreas Hecker am Institut seine Tätigkeit als Teamleiter Putze/Mörtel.
Nach seinem Studium Baustoffe und Verfahrenstechnik mit Spezialisierung Gipsbindemittel an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar
begann er seine berufliche Tätigkeit 1992 bei
den maxit Baustoffwerken in Krölpa.
1998 wechselte er zur Schwenk Unternehmensgruppe und übernahm dort bis 2005 verschiedene Leitungsfunktionen im F&E Bereich.
2005 erfolgte dann ein Wechsel in die Bauchemie zur Firma Wolff Cellulosics im Bayer Konzern, aus der dann 2009 die DOW Construction Chemical (DCC) hervorging.
Im R&D Team DCC Europe leitete er das Kompetenzteam Gips und war Ansprechpartner in allen "Gipsfragen" und Projekten.
Andreas Hecker
"Ich freue mich sehr, wieder in Weimar zu sein. Die Weiterentwicklung und Innovation bei Baustoffen, bei Beschichtungen wie Putzen und Wärmedämmung,
Verklebungen/Vermörtelungen wird sich beschleunigen. Die steigenden Anforderungen an Umweltverträglichkeit, Multifunktionalität und
Verlängerung der Wartungsintervalle sind ein guter Motor und Beschleuniger für neue Produkte. Hier möchte ich dabei sein und Weimar, das FIB ist
ein guter Ort dafür"
Sulfatangriff auf Beton
- eine neue Veröffentlichung aus dem FIB -
Im Oktober 2010 erschien als Heft 5 der Schriftenreihe des FIB eine Zusammenstellung zur Thematik des Sulfatangriffs auf Beton.
Behandelt werden Voraussetzungen, Ursachen, Schädigungsmechanismen, vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden,
praktische Beispiele sowie aktuelle Prüfverfahren. Neben neuen Erkenntnissen aus der Literatur werden die Ergebnisse langjähriger
Forschungsarbeiten des Institutes auf diesem Gebiet in dieser Schrift dargestellt.
Die Schrift richtet sich an Studierende der Studienrichtungen Baustoffingenieurwesen und Bauingenieurwesen sowie alle in der Praxis Tätigen.
Neue Ausgabe der FIB-Schriftenreihe
Die Veröffentlichung ist über das Sekretariat des FIB zu beziehen.
Preis: 15,00 Euro für Studierende
  25,00 Euro für alle anderen
Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen
Am 27. November 2009 wurde im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei der Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen vergeben.
Die Ingenieurkammer Thüringen und das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr haben diesen Preis 2009 erstmals
vergeben. Mit acht Projekten haben sich Ingenieure des Freistaates um den mit 10.000 Euro dotierten Staatspreis beworben. Minister Christian
Carius (CDU) und der Präsident der Ingenieurkammer Thüringens, Professor Hans-Ulrich Mönnig, übergaben einen Preis und
zwei Anerkennungen. Der Preis ging an das Planungsbüro Trabert und Partner aus Geisa.
Eine der beiden Anerkennungen ging an das F.A.Finger-Institut für Baustoffkunde. Damit wurde das am FIB entwickelte Verfahren zur
Prüfung von Fahrbahndecken aus Beton im Hinblick auf eine AKR-Gefährdung gewürdigt. Die Auszeichnung nahmen Prof. Stark sowie
Frau Kathrin Seyfarth und Herr Colin Giebson entgegen.
Bei der Zeremonie in der Staatskanzlei
Dornburger Baustoffpreis 2009
Am 9. Juli 2009 wurde zum elften Mal der Dornburger Baustoffpreis für herausragende Diplomarbeiten
von Absolventen des F. A. Finger-Institutes vergeben. Der Preis ging in diesem Jahr an Frau Tina Oertel und
Frau Elisabeth Sterner.
Die prämierte Diplomarbeit von Elisabeth Sterner befasste sich mit den "Einflüssen von Polymeren auf die Hydratation von CEM I und CEM II".
Dabei wurde die Wechselwirkung von Portlandzement, Portlandkompositzementen, Zusatzstoffen (Kalksteinmehl, Hüttensand) und verschiedenen Modelldispersionen
auf der Basis von Styren-Acrylsäureester-Copolymerisaten untersucht.
Tina Oertel untersuchte in ihrer Diplomarbeit den "Einfluss von Natriumchlorid auf die Alkali-Kieselsäure-Reaktion in Betonen für Fahrbahndecken".
Insbesondere der Rolle des Portlandits wurde Aufmerksamkeit geschenkt und das Verhalten der Phasen Portlandit, Ettringit und C-S-H in unterschiedlich
konzentrierter NaCl-Lösung wurde analysiert. Es wurde festgestellt, dass der Einfluss von NaCl in Abwesenheit von Portlandit bei niedrigen
NaCl-Konzentrationen als "kritisch" für eine betonschädigende AKR zu betrachten ist.
v.l.n.r.: Herr Theuerkauf, Dornburger Zement, Tina Oertel, Elisabeth Sterner, Prof. Stark,
Herr Thomas, Dornburger Zement
Der Förderpreis Dornburger Zement wird an Diplomanden für anspruchsvolle Abschlussarbeiten verliehen,
deren Ergebnisse direkt Anwendung in der industriellen Praxis finden können. Das Unternehmen honoriert die
herausragenden Leistungen der Absolventen, um den Wert der studentischen Forschung hervorzuheben und durch
den Dialog zwischen Forschung und Industrie die Entwicklung neuer Baustoffe voranzubringen. Diese enge Zusammenarbeit
zwischen Universität und Industrie fördert die Leistungsfähigkeit der Bauindustrie, besonders
in den Neuen Bundesländern. Einerseits werden an der Universität praxisrelevante Aufgaben gelöst,
andererseits werden neueste Erkenntnisse in die industrielle Fertigung integriert.
Einweihung der neuen REM-Laborräume am 10. März 2009
Am 10. März 2009 wurden am FIB nach monatelangen Vorbereitungen, Bauphase und Installation im Rahmen eines Kolloquiums die neuen Räume des
Elektronenmikroskopischen Labors eingeweiht. In diesen Räumen wurde die Gerätekombination rund um das neue Rasterelektroenmikroskop - das Nova NanoSEM 230 - installiert, die über
das DFG-Programm "Förderung von Forschungsgroßgeräten" realisiert werden konnte.
Es handelt sich dabei um eine Gerätekombination, die aus mehreren Komponenten aufgebaut und im Zusammenhang mit der vorhandenen Gerätetechnik
des REM-Labors des FIB zu sehen ist.
FE-SEM: Nova NanoSEM 230
Das Mikroskop befindet sich in einem Raum mit aktiver Magnetfeldkompensation und steht auf einer Plattform mit aktiver Schwingungskompensation
Die installierte Gerätekombination besteht aus folgenden Komponenten:
- dem FE-SEM der Bezeichnung Nova NanoSEM 230 der FEI Company, das sowohl im Hochvakuum als auch im Niedrigvakuum betrieben werden kann und in beiden
Modi ultrahochauflösend arbeiten kann,
- der analytischen Einheit, bestehend aus einem Energiedispersiven Röntgenspektrometer (EDS: Elektronenstrahlmikroanalyse - zur chemischen Information)
in Verbindung mit einem Electron Backscattered Diffraction System (EBSD - zur kristallographischen Phasenidentifikation und Orientierungsmapping) der Bezeichnung EDAX Pegasus XM sowie
- einer Cryo-Präparationseinheit, bestehend aus einer Hochdruckgefrieranlage HPM 100, einer Gefrierbruch- und Sputteranlage sowie einem Cryo-Transfer-System
der Fa. BAL-TEC/Leica.
Die beiden Abbildungen unterhalb zeigen die Leistungsfäigkeit des Nova NanoSEM bei Ultrahochauflösung
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| Goldinseln auf Kohlenstoffsubstrat: Auflösung: besser als 1 nm bei 15 kV |
Goldinseln auf Kohlenstoffsubstrat: Auflösung: besser als 1,6 nm bei 1 kV |
Neue Veröffentlichungen
aus dem FIB
Neu erschienen sind die
FIB-Jahresmitteilungen 2009
Die FIB-Jahresmitteilungen sind über das Sekretariat des FIB zu beziehen
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